Vorstellung der Stadtratskandidaten beim Wahlkampfauftakt des Ortsverbands Traunstein

Live im gut besuchten Kino: Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer und Moderatorin Carola Rieder
Mit dem Kino am Bahnhof hat der CSU-Ortsverband eine eindrucksvolle Kulisse für den Auftakt zu den Kommunalwahlen am 8. März gewählt. Für spannende Unterhaltung sorgte dabei nicht nur das Interview mit Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, der sich um eine weitere Amtszeit bewirbt, sondern auch die Vorstellung der einzelnen Kandidaten für den Stadtrat.
Gleich am Eingang des Kinos wurden die Besucher stilecht mit Popcorn begrüßt. Im großen Kinosaal startete dann die Veranstaltung mit einem kurzen Film, in dem der Oberbürgermeister aufzeigt, welche Pläne er für Traunstein in der angestrebten zweiten Amtszeit hat.
Was er in Traunstein in den vergangenen sechs Jahren erreicht hat, erklärte Hümmer im persönlichen Interview mit Moderatorin Carola Rieder auf der Bühne des Kinos. „Wir haben 100 Millionen Euro investiert, wir haben keine neuen Schulden gemacht, wir haben 100 Betreuungsplätze geschaffen und 100 bezahlbare Wohnungen“, so der Oberbürgermeister. Auch die Wirtschaft habe sich sehr gut entwickelt, die Gewerbesteuereinnahmen seien um 65 Prozent gewachsen. „Traunstein ist schöner und belebter als je zuvor“, so sein Resümee.
Dabei war der Beginn der ersten Amtszeit alles andere als einfach: Die Corona-Krise war sehr herausfordernd, es folgten weitere Krisen wie der Überfall Russlands auf die Ukraine oder die ausufernde Inflation, erinnerte sich Hümmer. In der Zeit zuvor habe es wenig Probleme gegeben, dabei sei einiges verschlafen worden. Umso wichtiger sei es nun, nicht innezuhalten und Traunstein weiterzuentwickeln.
Doch worauf ist der Oberbürgermeister besonders stolz, wollte die Moderatorin wissen. „Traunstein ist eine tolle Stadt mit tollen Leuten, einer tollen Geschichte und tollen Unternehmen - aber wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben“, so Hümmer. Aber das habe sich nun geändert: „Heute ist Traunstein eine volle Stadt, mit KulTSommer und Kultwinter.“ Dabei betonte er, dass zwar die Federführung im Stadtrat bei der CSU liege, aber die meisten Entscheidungen von den Stadträten gemeinsam gefällt würden, jeder könne sich wiederfinden. Als weitere Erfolge nannte der Oberbürgermeister die Turnhalle in Kammer, bei der der Freistaat und der Ministerpräsident großzügige finanzielle Unterstützung gewährt haben, sowie den Maxplatz. Innerhalb von 13 Monaten sei dessen Sanierung beschlossen, geplant und durchgeführt worden, was zeige: „Wir können richtig schnell sein in unserem Land.“
Nun strebt Hümmer eine zweite Amtszeit an. Mit Blick auf seine Mitbewerber erklärte er mit einem Augenzwinkern: „Ich bin nach sechs Jahren immer noch der jüngste Kandidat, aber der mit der meisten Erfahrung.“ Als Ziele nannte er Vorfahrt für Familien - von der jungen Familie bis zu den Senioren -, bezahlbares Wohnen, Stärkung der heimischen Wirtschaft und damit Schaffen von Wohlstand sowie die weitere Verschönerung der Stadt. Dabei soll die Hauptschlagader von Traunstein, die vom Jacklturm zum Bahnhof reicht, verlängert werden: bis zur Heilig-Geist-Brücke in die eine und bis zum Campus Chiemgau in die andere Richtung.
Im Anschluss stellten sich 26 der 30 Stadtratskandidaten dem Publikum vor. Dabei zeigte sich: Vertreten ist nicht nur ein breites Spektrum nach Alter und Berufen, sondern auch nach Anliegen, die sie im Stadtrat vertreten möchten. Genannt wurden das Vereinswesen, die Feuerwehr, die Verkehrssicherheit, die Landwirtschaft, die Förderung des Nachtlebens insbesondere für die Jugendlichen, die Barrierefreiheit, die Bedürfnisse der älteren Menschen, die Förderung der Kultur und vieles mehr. „Wir haben eine tolle Mannschaft aus allen Berufen und mit verschiedenen Einstellungen“, resümierte Hümmer am Ende der Veranstaltung und gab damit einen optimistischen Ausblick auf den Ausgang der Kommunalwahlen.