Dass die Erzeuger von Bioprodukten keineswegs nur bei den Grünen, sondern auch bei der CSU zu Hause sind, davon konnte sich die Frauen-Union Ortsverband Traunstein ein Bild beim Naturlandbauer und CSU-Stadtrat Ernst Harrecker machen.

Die 20 Milchkühe sowie die eigene weibliche Nachzucht werden nur mit Futter aus dem eigenen Betrieb gefüttert, die kleinen Kälber mit der Muttermilch und dann mit Gras, Heu und Grassilage. Außer Natursalz wird kein Futtermittel zugekauft. Die Tiere bewegen b_300_0_16777215_00_images_Biobauer.JPGsich frei im Stall können nach außen in den Freilauf – ganz so, wie der Städter sich „glückliche Kühe" vorstellt. Zirka 200 l Bio-Milch werden täglich an die Pidinger Molkerei   „Berchtesgadener Land" geliefert, deren Produkte den meisten Lesern gut bekannt sein dürften. Nach dem Melken wird die Milch sofort auf 6°C abgekühlt und dann täglich vom Tankwagen direkt aus der Kühlwanne abgesaugt. Der Grundpreis pro Liter Milch mit 3,7% Fett und 3,4% Eiweiß liegt bei ca. 36 Cent, wobei ein „Bio-Zuschlag" von 9,5 Cent im Winter bzw. 5,5 Cent im Sommer dazukommt. Der Hof, den Ernst Harrecker im Frühjahr seinem Sohn übergeben hat und der seit 1994 als Biobetrieb zertifiziert ist, gehört zum Anbauverband „Naturland". Der Betrieb wird jährlich von  einer unabhängigen Kontrollstelle überprüft, darüber hinaus finden unangemeldete Kontrollen statt, sodass der Verbraucher der Bio-Qualität vertrauen kann.

BU: Neben Bio-Landwirt und CSU-Stadtrat Ernst Harrecker mit „Nachwuchs" stehen (von links) Dr. Christine Ahlheim, stv. Vorsitzende des FU-Ortsverbands Traunstein, Doreen Hönicke (Vorsitzende FU Traunstein) sowie Isabelle Thaler (Geschäftsführerin FU Traunstein).

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