Kreuzweg SparzCSU-Stadtratsfraktion beantragt Neubenennung

Im kommenden Jahr beabsichtigt der Lionsclub Traunstein zu seinem 50jährigen Gründungsjubiläum die Restaurierung des Kreuzweges bei Sparz.

Sowohl die Bilder als auch die einzelnen Stationskapellen werden dann im neuen Glanz erstrahlen.

Das soll nach dem Willen der CSU-Stadtratsfraktion der Anlass für eine offizielle Namensgebung des Weges zu Ehren des in Traunstein geborenen und unvergessenen Malers und Bildhauers Ernst Rappel sein, der über 40 Jahre durch sein künstlerisches Schaffen unsere Region mit gestaltete und dessen Spuren man heute auf Schritt und Tritt begegnet.

b_180_0_16777215_00_images_100D1657-848.jpg2. Bürgermeister Hans Zillner begründet den bereits im Rathaus eingereichten Antrag seiner Fraktion auf Benennung des (bisher namenslosen) Kreuzwegs bei Sparz wie folgt: Ernst Rappel drückte als akademischer Maler und Bildhauer mit seinen Wand- und Fassadenbildern in ungezählten Gebäuden (Kirchen, Schulen, Banken, Rathäuser, Privat- und Geschäftshäuser, Hotel, Gasthöfe) seiner Heimatstadt Traunstein, der Region Chiemgau und dem benachbarten Berchtesgadener Land seinen künstlerischen Stempel auf. Allein in Traunstein sind seine Werke z.B. im Landratsamt, Landgericht, Kulturzentrum, Feuerwehrhaus, Kinderheim St. Josef, Taufkapelle St. Oswald, Caritasheim, Kreisklinik, Blitzkapelle, Pauersche Apotheke usw. zu finden.

Auch der Rupertusbrunnen am Maxplatz zählt neben den Brunnen am Inzeller Rathaus, Reit im Winkl und München-Fürstenried zu seinen beeindruckenden Werken.

Zum Kreuzweg bei Sparz hatte Ernst Rappel ein besonderes Verhältnis: Im Jahre 1959 hat er alle Bilder erneuert und 1986 im Auftrag des Fördervereins „Alt-Traunstein" renoviert. Ursprünglich wurden die Stationsbilder des 1896 vom damaligen Stadtpfarrer Heinrich Meixner gestifteten Kreuzwegs von Max Fürst auf Kupferblech im Nazarenerstil gemalt.

 

 

30. Juni 2013

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